Das sagen Experten zum pedalo®

Universitäts Prof. Dr. Harald Lange

Wenn Bewegungs- und Sportgeräte über eine eigene Erfolgsgeschichte verfügen, dann liegt das zweifelsohne immer auch an dem besonderen Aufforderungscharakter, der bei den Lernenden Interesse weckt und Spaß macht. Das Pedalo fordert uns permanent auf das Gleichgewicht immer wieder neu zu riskieren. Die Lernenden finden dabei schnell heraus, dass das Spiel mit diesem (Un-)Gleichgewicht durch das Herausfinden 
eines flüssigen Rhythmus gelingt. Das Suchen und Gestalten dieses Rhythmus erweist sich in der Praxis als motivierende Herausforderung. Einmal gekonnte Abläufe werden immer wieder verändert und deshalb neu gelernt und gefestigt. Dabei sagt der Lehrer nur in seltenen Fällen an was zu tun ist, weil die Aufforderung unmittelbar vom Gerät ausgeht. 
Aus sportwissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei dieser Beobachtung und Feststellung um einen bewegungspädagogischen Adelsschlag. Der Lernende ist in die Sache vertieft, muss sich in das Gerät und die Bewegungsaufgabe sensibel Hineinspüren, dabei auf alle Reaktionen des Pedalo eine treffende Antwort finden, damit er es schafft, zusehends eins mit diesem Gerät und den davon ausgehenden 
Bewegungsmöglichkeiten zu werden. Wir brauchen in unseren Bildungseinrichtungen vielmehr solcher Gelegenheiten und Geräte!

Prof. Dr. Harald Lange
Universität Würzburg

Sportpädagoge Alexander Butte

Das Pedalo®-Sport (Einzel-Pedalo) ist ein schon seit langer Zeit bekanntes Psychomotorisches Übungsgerät. Seine Verdienste in der Schulung und Festigung der Gleichgewichtsfähigkeit sind unumstritten. Überall wo es angeboten wird, erzeugt das Pedalo-Sport Neugier, Interesse und das Bedürfnis, das Gerät spontan ausprobieren zu können. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene finden gleichermaßen Gefallen an dieser Herausforderung.

  • Kinder lernen das Fahren nicht von heute auf morgen; immer wieder sollte das Pedalo®-Sport zur Verfügung gestellt werden, im Sportunterricht, in der Bewegungspause, usw.
  • Es gibt eine Reihe von Kindern, die im freien Umgang mit diesem Spielgerät das Fahren nach einigen Versuchen problemlos erlernen; sie zeigen eine ungeheure Ausdauer.
  • Es gibt aber auch Kinder, die nach anfänglichen Misserfolgen Hilfen eines Partners (Handhaltung) oder eines Hilfsgerätes (Stab) einfordern und erst dann ordentliche Erfolge erzielen. Ohne diese Hilfen würden sie entmutigt die Versuche einstellen.
  • Auch für Schülerinnen und Schüler in höheren Klassen besitzt das Pedalo®-Sport einen hohen Aufforderungscharakter, es stellt immer wieder eine Herausforderung dar.
  • Meine Beobachtungen zeigen aber auch, dass die Kinder das Fahren vorwärts bevorzugen, das Fahren rückwärts sollte als weitere Herausforderung nicht vernachlässigt werden.
  • Beherrschen Kinder und Jugendliche das Fahren auf dem Pedalo®-Sport, wird ihnen der Einstieg in das Fahren auf einem Einrad leichter fallen.

 

Alexander Butte, Sportpädagoge

Wolfgang Birkle Diplomtrainer Golf

Im Golfsport ist nach unseren Erfahrungen das Pedalo für das Erlernen und der Verbesserung der allgemeinen und golfspezifischen Koordination ein nicht mehr wegzudenkendes Trainingsgerät. Durch das Stehen und Treten auf dem Pedalo ergibt sich die optimale und individuelle Ansprechposition im Golf. Gleichzeitig wird die wichtige golfspezifische Gleichgewichtsfähigkeit trainiert. Ebenso können beim Vor- und Rückwärtsfahren die Arme gependelt werden. Das lockere Lösen der Arme vom Rumpf ist für den Golfschwung ein wichtiges Detail. Im golfspezifischen konditionellen Bereich erreichen wir mit dem Pedalo eine Kräftigung der Haltemuskulatur (Rumpf) und eine Stabilisierung des Fußgelenkes. So können die Golfspieler das dynamische Gleichgewicht im Golfschwung besser halten. Besonders bei Kindern und Jugendlichen erreichen wir mit dem Pedalo eine sehr gute Anpassung.

Ferner werden mit dem Pedalo im Nachwuchs- und Leistungsbereich spielerische Golfübungen und –parcours durchgeführt. So können neben der Gleichgewichtfähigkeit spielerisch das Rhythmus- und Differenzierungsgefühl geschult werden. Besonders bei der fein abgestimmten Gewichtsverlagerung vom rechten auf dem linken Fuß erreichen wir fließende Bewegungsabläufe für den Golfschwung.