Neue Seminarreihe 2011
Zu den Altersprozessen gehört vor allem auch das Nachlassen der Gedächtnisleistungen. Diese Gedächtnisleistungen sind für Bewältigung von Betätigungen, wie Selbstversorgung, die Freude am Leben und das Beitragen zum sozialen Gefüge in der Gemeinschaft bedeutungsvoll. Dabei sind besonders jene Tätigkeiten im Alltag betroffen, die eine aktive, dynamische Gedächtnisleistung verlangen, wie das Einkaufen, Teilnehmen an Freizeitveranstaltungen, das Erledigen von Bankgeschäften und das Bedienen von technischen Geräten.
Das von Prof. Dr. Oswalt herausgegebene Gedächtnistraining SimA, die Arbeiten von
Prof. Dr. Ursula Lehr und Prof. Dr. Karl Josef Klauer bilden die Grundlage für unser
Gedächtnis-Trainings-Programm.
Bei den Veränderungen der Gedächtnisleistungen im Alter spielen zwei Prozesse eine
besondere Rolle:
• die Verlangsamung der Informationsverarbeitung und
• die Verminderung der Verarbeitungskapazität
Diese Gedächtnisfunktionen lassen sich durch spezifisches Training günstig
beeinflussen. Bedingung hierfür ist jedoch ein tägliches Üben der
Informationsaufnahme und –verarbeitungsprozesse. Dabei setzen wir, je nach
Möglichkeiten des Senioren, computergestützte Programme (RehaCom), Papier-
Bleistiftübungen und Übungen mit Sinnesmaterial (Pertra-Satz) ein.
Seminarinhalte:
Demenz:
Begriffsklärung, Formen der Demenz,
Gedächtnisfunktionen:
Sensorisches Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Langzeitgedächtnis, Prozedurales
Gedächtnis, Priming-Gedächtnis, Perzeptuelles Gedächtnis , episodisches
Gedächtnis, semantisches Gedächtnis
Altersbedingte und krankhafte Veränderungen in den Gedächtnisfunktionen:
Veränderungen beim sensorischen Input, Veränderungen der
Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, Veränderungen im Arbeitsgedächtnis,
Veränderungen im Langzeitgedächtnis, weitere Veränderungen
Kognitive Störungen:
Persönlichkeitsveränderungen, Reservekapazität und ihre Bedeutung für die kognitive
Aktivierung
Kognitive Aktivierung bei Personen mit altersgemäßer kognitiver Leistung ohne
klinische Auffälligkeiten:
Ziele der kognitiven Aktivierung, Gedächtnistraining und Bewegungstraining, Aufbau
und Ablauf des Trainings, zeitlicher Ablauf
Kognitive Aktivierung bei Personen mit leicht- bis mittelgradiger Demenz:
Ziele der kognitiven Aktivierung, Psychomotorisches Training, Aufbau und Ablauf der
Therapie, zeitlicher Ablauf der Therapieeinheit
Einsatz des Pertra-Satzes in der kognitiven Aktivierung
Termin 02.-03.07.2011
• kognitive Aktivierung: theoretische Grundlagen
• kognitive Aktivierung mit dem Pertra®-Spielsatz
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iT10-2
09.-10.10.2010
Pertra® -Seminar Thema 2 in Münsingen über 16 UE
Grafomotorik und Anbahnung mathematischer Fähigkeiten
iT10-3
22.-26.11.2010
Intensivschulung am staatlichen Institut in Moskau
für 250 Therapeuten, Lehrer, Erzieher, Psychologen
iT11-1
09.-10.04.2011
Pertra®-Seminar Thema 1 in 72525 Münsingen über 16 UE
Visuelle Wahrnehmung und höhere kognitive Funktionen
iT11-2
08.-09.10.2011
Pertra® -Seminar Thema 2 in 72525 Münsingen über 16 UE
Grafomotorik und Handgeschicklichkeit, Anbahnung mathematischer Fähigkeiten
weitere Seminare in Einrichtungen für Gruppen auf Anfrage
Seminare während der Messe REHAB in Karlsruhe
21.05.2011 um 10:15 Uhr
Thema: Die Entwicklung der Grafomotorik unter dem Aspekt "Kritzeln-Malen-Schreiben" mit Unterstützung des Pertra-Materials
21.05.2011 um 13:15 Uhr
Thema: Gezieltes Hirnleistungstraining bei Alzheimer und Demenz
Weitere Informationen hierüber erhalten Sie an unserem Stand.Halle 1 Stand C11